Rückblick : Agenda
Gemeinsam mit unserem Partner SAP haben wir im Internationalen Congress Center Dresden die Zukunft der autonomen KI-Agenten unter die Lupe genommen. Eines ist klar: Die Art und Weise, wie wir arbeiten, Prozesse gestalten und Entscheidungen treffen, verschiebt sich gerade fundamental. Unsere Speaker:innen haben dabei die Brücke von der Theorie in die Praxis geschlagen.
Hier sind unsere vier wichtigsten Key-Takeaways des Abends:
Die (R)evolution der Autonomie
Dr. André Gräning erklärte, warum Agentic AI technisch zwar eine Evolution, für Geschäftsmodelle aber eine Revolution ist. Der relevante strategische Hebel: das Managen und Govern von Agents. Deutlich machte er das am Beispiel der SAP Agents – samt Teaser auf die Veröffentlichung von Joule Studio 2.0.
Vom Tippen zum Steuern
Martin Kunitzsch zeigte, wie sich Software-Entwicklungsprozesse und die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine verändern. Anhand eines realen Use Cases von ostec.ai präsentierte er, wie ein Projekt für Sony Music mit dem Einsatz von Agents umgesetzt wird – mit erstaunlichen Ergebnissen: von 15 Minuten auf 30 Sekunden Aufwand und drei Mitarbeitende, die wertvolle Kapazitäten zurückgewannen.
Mensch-KI-Interaktion neu gedacht
Dr. Magdalena Wekenborg (née Kanthak) verdeutlichte die Wechselwirkungen zwischen Menschen und KI-Agenten auf psychophysiologischer Ebene – und umgekehrt, wie menschliche Zustände das Verhalten von Sprachmodellen formen. Auch KI lässt sich „stressen“: Nutzen wir gestresste LLMs, reagieren diese mit denselben Biases wie Menschen.
Skalierung zur Wertschöpfung
Fabian Kretschmann von der elevait GmbH & Co. KG brachte auf den Punkt, wie aus einem KI-Agenten ein echter ROI-Treiber wird. Der Agent allein ist nicht die Wertschöpfungsmaschine – diese entsteht erst mit dem System dahinter, das im unternehmensstrategischen Kontext mitgedacht werden muss: Berechtigungen, Datenschutz, Compliance und Verantwortung sorgen für ein kontrolliertes, gesamtheitliches Setup.
Nach den Vorträgen ging es zum entspannten Networking bei bestem Ausblick auf der Terrasse über. Bei kühlen Getränken wurde diskutiert und das Netzwerk erweitert, das KI in Dresden wirklich lebt.
Danke an alle, die dabei waren!




Impressionen













